Samstag, 6. Juni 2015

Tunicata, Manteltiere

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Bunte Farben bestimmen das Riff. Bewegungen lenken das Auge, sodass wir oft nach dem außergewöhnlichen und exotischen schauen, aber dabei beim Tauchen im Korallenriff faszinierende Details übersehen, die sich direkt unter unserer Nase befinden. Oft trifft das auf die bunte und für mich faszinierende Klasse der Tunicaten oder Manteltiere zu, zu denen die Salpen, Seescheiden oder Appendikularien gerechnet werden. Oft werden sie von Tauchern übersehen, dabei handelt es sich hierbei um unsere Ur-, Ur-, Urahnen. Dies ist eine der gewöhnlichsten, aber oftmals übersehenen Gruppe von Meerestieren. Siehst Du das Manteltier in diesem Bild? Sofort ins Auge fällt die bunte grüne Nachtschnecke Nembrotha. Doch sitzt sie auf einem gelben Manteltier auf. Diese Manteltiere sind häufig hier in Ameds Korallenriffen anzutreffen, während der Taucher am Riff entlang gleitet. Überaus interessante kleine Geschöpfe, die sich bei Berührung zusammenziehen und über die ich hier berichten möchte, um diese spezielle Tiergruppe dem Betrachter
näher zu bringen. Während der Taucher am Riff entlang gleitet, bewegt er sich über kleinen bunten Röhren. Glühbirnenähnliche oft durchscheinende Körper mit zwei Öffnungen tauchen vor uns auf, die sanft pulsieren, um ihre Einströmöffnung zu öffnen und zu schließen. Mund und After liegen hier in zwei Öffnungen dicht nebeneinander und saugen nährstoffreiches Meereswasser ein und stoßen es auf der anderen Seite wieder sanft aus. Wir stehen vor einem Manteltier oder Tunicaten oder einer Gruppe von ihnen, denn oft leben sie in Kolonien unabhängig voneinander. Manteltiere belegen einen Platz unter den am meisten vorkommenden Invertebraten des Ozeans. Mit mehr als 2100 bekannten Arten besetzt diese Tiergruppe alle Nischen von der Arktis bis hin zu tropischen Gewässern. Als Jungtiere schwimmen sie frei oftmals als Plankton umher, bis sie einen Platz gefunden haben, an dem die sich niederlassen. Sie stellen die erste Tiergruppe, des Unterstamms der Chordatierreie, die bereits als Jungtiere eine Chorda dorsalis ausgebildet haben. Diese Chorda dorsalis entwickelt sich bei den höheren Wirbeltieren, die ebenfalls zu den Chordaten gehören zur Bandscheibe aus. Damit handelt es sich bei dieser Tiergruppe, um Vorfahren aus unserer Evolutionslinie der Wirbeltiere. Zu ihnen gehören die Seescheiden, die Salpen und die Copelata oder Appendiculata. Die Chorda dorsalis wird bei den sich
Blaue Manteltiere mit Amed Scuba
evolutionär später entwickelnden Wirbeltieren die Bandscheiben bilden. Ihre Zugehörigkeit zu den Chordaten ergibt sich aufgrund der Organisation der Larven, bei denen der Ruderschwanz von einer Chroda dorsalis und einem Neuralrohr durchzogen wird. Nur bei den pelagisch lebenden Appendicularien gilt das auch für die Adultform. 
Der Dichter und Naturforscher Albert von Chamisso beschreibt diese Tatsache bereits auf seiner Forschungsreise auf der russischen Rurik in den Jahren 1815 bis 1818, wo er den Generationswechsel der Salben erkennt und wissenschaftlich festhält. Wissenschaftlich erringt Chamisso mit der Entdecke des Generationswechsels bei den Salpen höchste Anerkennung. Die Tiere können sich abwechselnd geschlechtlich und ungeschlechtlich Fortpflanzen. Als Plankton treiben die Salpen freischwimmend der Strömung folgend im Ozean oder sie haben sich wie auf den Bildern stationär häuslich festgesetzt.

Mit Amed Scuba findest Du hunderte dieser häuslichen sehr farbenfrohen Manteltierarten in Balis Korallenriffen. Einige der Tiere leben solitär während andere wiederum in Gruppen zusammen stehen und den Eindruck eines blühenden Blumenstraußes vermitteln.


Hat man einen Tunicaten entdeckt und ihre Gestalt erfasst, so ist es ein Kinderspiel andere Manteltiere in vielfältigen Farben zu erkennen, denn ihre Gestalt ist immer gleich. Ebenfalls wie Schwämme oder Molluscen filtern die Manteltiere planktonhaltiges Wasser in ihren Körper zum Essen hinein. Aber hier enden bereits die Ähnlichkeiten mit diesen Tiergruppen, den bei den Manteltieren handelt es sich bereits um eine fortgeschrittenen Tiergruppe, die am Anfang der Wirbeltierreihe steht. Also stehen diese Invertebraten mit ihrer bereits vorhandenen Chorda dorsalis direkt eine Stufe unter den Vertebraten und sind somit evolutionär unsere Urahnen.






Blaue Tunicata, Amed Scuba Bali





Hast Du diese Tiere ersteinmal wahrgenommen und mehr über sie erfahren, so betrachtest Du sie beim Tauchen in einem ganz neuen Licht!

Viel Freude beim Tauchen in Bali mit Amed Scuba Bali

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Mittwoch, 29. April 2015

Weißspitzen-Riffhai

Weißspitzen-Riffhai ruht nach nächtlicher Jagd, Amed Scuba Bali
Weißspitzen-Riffhaie (Triaenodon abesus) stellen die einzige Art der Gattung Triaenodon innerhalb der Requiemhaie (Carcharhinidae) und man erkennt sie an den weißen Spitzen der Rücken- und der Schwanzflosse. Der Weißspitzen-Riffhai kann bis zu 1.6 Meter lang werden und ist gekennzeichnet durch einen schlanken Körper mit einem breiten Kopf. Ebenfalls besonders sind die deutlich ausgebildeten Hautlappen neben den Nasenlöchern und große ovale Augen mit vertikalen Pupillen. Menschen greift er nicht an, wenn man ihn in Ruhe lässt und er nicht von Menschen angefüttert worden ist. Der Weissspitzen-Riffhai ist der am häufigsten in Korallenriffen gesehene Hai des Indopazifik und vor Australien. Sein Verbreitungsgebiet reicht jedoch bis bis Südafrika in westliche Richtung und bis nach Zentralamerika in östlicher Richtung. Der Weißspitzenriffhai lebt vor allem in klarem Wasser nahe dem Meeresboden in Wassertiefen von 8 bis 40 Metern.
Bricht morgens früh um 6 Uhr die Dämmerung über dem "Regenwald des Meeres" an, so ist in dem Riff viel Bewegung. Viele nachtaktive Tiere sind noch nicht zur Ruhe gelangt und suchen nach einem leckeren Abendbrot bevor sie sich zur Ruhe begeben und viele andere Fische erwachen und machen sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach einem leckeren Frühstück. Eine ideale Jagdzeit für unseren Weißspitzen-Riffhai, der bereits eine erfolgreiche nächtliche Jagd hinter sich gebraucht hat. Mit vollem Bauch ruht er sich jetzt aus.
Der Riffhai hat eine Höhle gefunden, die ihm als Versteck dient. Vor Sonnenuntergang wird er nicht sehr aktiv sein. Amed Scuba
Wenn das Sonnenlicht das Wasser erhellt, stellen viele Fische eine leichte Beute dar. Viele Rifftiere schützen sich durch Tarnung oder auch in großen Schwärmen. Der Riffhai ruht sich am frühen morgen oft noch aus. Anders als viele andere Haie, bleibt er an einer Stelle auf dem Meeresgrund bevorzugt versteckt unter Korallen, in Riffhöhlen oder Riffspalten liegen. Anders als die Requiemhaie der Gattung Carcharhinus und andere Verwandte Haiarten, die zum Atmen durchgehend schwimmen müssen, damit die Kiemen von Wasser umspühlt sind, kann der Weißspitzen-Riffhai das Atemwasser in den Kiemenraum pumpen und so ruhig auf dem Meeresboden liegen ohne sich zu bewegen. Oftmals sind die Tiere sogar standorttreu und man trifft sie oft unter der selben Koralle schlafend an. Einzelne Individuen können sich innerhalb eines Riffgebietes über Monate oder Jahre aufhalten oder regelmäßig in diese Gebiete zurückkehren.
Riffhaie auf Jagd nach einem leckeren Happen, Amed Scuba Bali
Die Abenddämmerung stellt eine gute gute Jagdzeit für den Riffhai dar. Die Umrisse der Fische zeichnen sich vor dem Hintergrund der sinkenden Sonne deutlich ab. Viele tagaktive Fische begeben sich jetzt zur Ruhe. Eine ideale Jagdzeit für den Riffhai, der am Rand des Riffes entlang schwimmt und nach einem leicht zu fangenden Happen ausschau hält. Haie jagen nachts oft in Gruppen. Sie suchen nach Fischen, Hummern, Rochen und Krabben. Er jagt oft an Meeresabhängen, am Rande von Korallengärten oder auch auf dem Riffdach.
Weißspitzen-Riffhaie sind lebendgebärend (vivipar). Bei den wenigen bisher beobachteten Paarungen verfolgte das Männchen das fruchtbare Weibchen und versuchte, die Brustflossen des Weibchens zu greifen und es in eine Paarungsposition zu manövrieren. Die Weibchen bringen nach einer Tragezeit von ca. 13 Monaten 1 bis 6 Junghaie zur Welt.
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Sonntag, 26. April 2015

Muckdiving in Bali - Paradies of the little Critters

Bali – Paradise of the little Monsters
Perfect Camouflage: Frogfish with Amed Scuba

Bali is heaven for an underwater macrophotographer to discover the unusual wilde life of little animals perfectly camoulflaged in black vulcano sand. At some special muck diving places in Bali you might start to understand how the unattractive term of "muck dive" could actually attract so many photographers from all over the world. Within cloudy and muddy water the seemingly plain, lacking in coral, mucky, sandy bottom with of this dive site lives a vast and concentrated populaton of very rare and unusual underwater creatures and bottom-dwellers seldom, or never, seen anywhere else in the world. Target our photographic hunting are little bizar looking marine animals called critters.
Artist of Transformation: Mimik Octopus with Amed Scuba
Main object of desire of many experienced underwater photographers is the artist of transformation in the world of animals. The famous Mimik Octopus. Various other unusual and beautiful animals join him at this muck places. We encountered banggai cardinal fish, fingered dragonets, longspine wasp fish, ghostpipe fish, leave fish, ribbon eals, porcelain craps, imperator shrimp, tiger shrimp, coleman shrimp, honeymoon shrimps, moray eels, blennies, various kinds of scorpion fish like the amboin scorpionfish, nudibranches. We also encountered many frogfish, seahorses, coconut octopuses, seamoth, sepia and the elusive mimic octopus which flet in only 7 meters at the first sight of us.
This oddly shaped animals create the charme of Puri Jati, Secret Bay, Seraya, Melasti, Amed, Tulamben, the Jetty and lots of other unknown diving sites of Bali. And they offer a perfect motive range for every macro underwater photographer.
Honeymoon Shripm in the anemone, Amed Scuba
Muck diving has little in common with the cliche of tropical diving sites. Instead of colourful coral gardens with a huge amound of different colourful fish species and shoals of fish the diver will find moody and cloudy visibilities and less inspiring underwater landscapes. At first sight there will be bleak black lava sand riddled and covered with different kind of wast like car weels and the rest of Balinese ceremonies until plastic.
Kuda Seahorse in Puri Jati
But those who love this kind of diving are sliding in slow-motion careful over this sandy bottom and examine every stone and every waste to look for perfectly camoulflaged little critters which might be hidden under it.
The Critters are perfectly Camouflaged
Next to the Lembeh Strait in the north of Sulawesi, Bali is described in insider´s tip as one of the best dive areas in the world, the mecca for muck diving and heaven for underwater macro-photographers. The muck diving sites in Bali have a lot of shared qualities with Lembeh. Muck-Diving means a kind of mood diving and for underwater photographers this diving spots are heaven – the heaven of the little critters.













Harlequinshrimp mit Amed Scuba














Freitag, 24. April 2015

Pegasus - Flügelrossfisch

Pegasus, Flügelrossfische mit Amed Scuba in Puri Jati

Die meisten Fischarten leben im Bereich der bunten Korallengärten, die sich im Norden und Nordosten von Bali häufen. Es gibt jedoch auch Fische, die andere Lebensräume bevorzugen wie zum Beispiel sandigen oder kieselartigen Untergrund. Zu diesen Fischen gehören die Flügelrossfische. Flügelrossfische oder auch Seemotten wird eine Fischfamilie (Pegasidae) genannt, die nur aus 5
unterschiedlichen Arten besteht und flache Regionen des westlichen Indopazifiks und des Roten Meeres bewohnen. Eine ganz besondere kleine Schönheit, die im englischen Seamoth oder Pegasus Fish genannt wird und wissenschaftlich in die Ordnung Seenadelartige (Syngnathiformes) eingeordnet wird und damit mit den Seepferdchen und Fetzenfischen verwandt sind. Man zählt diese Arten zu den sogenannten Critter, also kleinen ungewöhnlich aussehenden Tieren, die sich auf Sand- und Kiesböden aufhalten und nur sehr seltener in Korallenriffen. Die größten Arten werden bis ca. 13 cm lang, ihr Körper ist kurz und bis auf den Schwanz, abgeflacht. Er steckt in einem Knochenplatten-Panzer. Das kleine, zahnlose Maul ist unterständig; es wird vom Rostrum, das durch Verschmelzung der langen Nasenschilde entstanden ist, überragt.
Es gibt keinen Geschlechtsdimorphismus, die weiblichen und die männlichen Tiere sehen gleich aus, wobei das Männchen in der Regel etwas kleiner ist und dem Weibchen unter Wasser hinterherläuft. Die Tiere sind in der Regel tagaktiv und sehr sesshaft. Man trifft sie oft an der selben Stelle an. Größere Strecken legt er in der Regel nicht zurück, da er über den Boden zu laufen scheint und dabei kleine Tiere mittels der vorstülpbaren Kiefer in seinen Mund einsaugt.
Tauchreise mit Amed Scuba in Bali

Als erwachsenes Tier geht der Flügelrossfisch eine feste, vermutlich lebenslange Partnerschaft mit dem anderen Geschlecht ein. Die Fische leben also monogam. Monogamie ist bei meereslebenden Fischen überaus selten.
Flügelroßfisch in Puri Jati
Die Flügelrossfischpaare pflanzen sich in verhältnismäßig kurzen Intervallen fort. Sie schwimmen dazu in der Abenddämmerung gemeinsam zur Wasseroberfläche. Dort gibt das Weibchen eine größere Anzahl Eier ins freie Wasser ab, worauf das Männchen sie sofort besamt. Innerhalb von nur 24 Stunden schlüpfen aus den Eiern winzige Jungfische, die den adulten Tieren nicht gleichen. Eine zeitlang treiben sie als Plankton mit der Meeresströmung und ändern mit jeder Häutung ihr Aussehen.
In Intervallen von einem bis fünf Tagen häutet sich der Flügelrossfisch. Obwohl der Häutungsvorgang bei landlebenden Reptilien einen sehr häufig zu beobachtender Vorgang darstellt, ist dies für Fische sehr ungewöhnlich, denn dient doch die Haut als Schutz vor Austrocknung. Diese Gefahr besteht bei Fischen eigentlich nicht und eine mechanische Abnutzung findet im Wasser eher nicht statt. Der Flügelrossfisch steckt von Kopf bis Fuß in einem engen Hautknochenpanzer und besitzt eine vollständig verhornte Oberhaut. Die alte Haut reist zunächst am Kopf ein und der Fisch entledigt sich der restlichen Haut in ruckartigen Bewegung und mit kräftigem Atmen, so dass Umgebungswasser unter die alte Haut gelangt. Warum sich der Flügelrossfisch häutet ist noch nicht abschließend geklärt. Eine Theorie besagt, dass der Fisch im Laufe seiner stammesgeschichtlichen Entwicklung eine Oberhaut ausgebildet hat, die der Tarnung dient und verstärktes Algenwachstum fördert, der schnell wuchern kann. Aus gesundheitlichen Gründen muss die Oberhaut daher regelmäßig abgestoßen werden, um Krankheiten vorzubeugen.
Auch mehrere Familien der Drachenköpfe und der Steinfische verfügen ebenfalls über eine verhornte Oberhaut, die regelmäßig abgestreift werden muss. Diese Fischarten zeigen eine ähnliche Lebensweise wie der Flügelrossfisch. Sie sind jedoch nicht mit den Flägelrossfischen verwandt, sondern gehören zur Ordnung der Panzerwangen (Scorpaeniformes). Es scheint so, dass sich das Phänomen der Häutung bei den Fischen mindestens zweimal separat ausbildet hat. Daher kann man dies als eine konvergente Entwicklung betrachten.
Die Nahrung der Flügelrösser besteht aus kleinem Zoobenthos (Krustentiere, Muscheln pp) und ihr Laichen erfolgt im freien Wasser nahe der Oberfläche. Abgesehen von seiner Tarntracht und seinem Knochenpanzer, der ihn für gewisse Fressfeinde zu einer harten Nuss macht, verfügt der Flügelrossfisch über keine Feindabwehrmittel oder - Maßnahmen. Die systematische Zuordnung der Flügelrossfische war lange umstritten. Früher wurden sie oft als eigene Ordnung Pegasiformes geführt. Heute werden sie zu den Seenadelartigen, Syngnathiformes, gerechnet. Zu den identifizierten Arten gehört der Zwerg-Flügelrossfisch, der Hawaii-Flügelrossfisch, der Skulpturierte Flügelroßfisch, der Ziegel-Flügelrossfisch und der Schlanke Flügelroßfisch.

Montag, 6. April 2015

Kommensalismus

Unter einer Symbiose versteht die Wissenschaft das Zusammenleben unterschiedlicher Arten zum gegenseitigen Nutzen. Jedoch sind die Beziehungen der unterschiedlichen Arten von unterschiedlichen Abhängigkeitsgraden geprägt. Da das Korallenriff die artenreichste Lebensgemeinschaft der Biosphäre bildet, fordert der gleichzeitige Mangel an Nährstoffen und Raum komplexe aufeinander abgestimmte Bevölkerungsmuster innerhalb des an Ressourcen armen Korallenriffraumes.
Die hohe Artendichte hat daher stufenweise zu einer durch Konkurrenz um die knappen Ressourcen voneinander abgegrenzte zwischenartliche Beziehung zwischen den Riffbewohnern geführt. Die Tiere die am Besten an ihren Lebensraum angepasst sind überleben und gelangen zur Fortpflanzung.
Die Tiere haben dabei Mechanismen der Anpassung, der Kommunikation und gegenseitigen Anpassung entwickelt. Eine der häufigsten Form des Zusammenlebens stellt die Symbiose (sym[gr.] zusammen und bios [gr.] leben) dar. Eine Symbiose ist ein gemeinsames Leben verschiedener Arten zum gegenseitigen Nutzen. Aber auch bei einer gut eingespielten Symbiose handelt es sich um ein stetiges Konkurrenzverhältnis zwischen den beteiligten Arten.
Das Ausmaß des Nutzens, den die Partner aus der symbiotischen Assoziation ziehen, ist häufig – zumal unter Wasser – wegen der komplexen Wechselwirkung schwer zu erkennen. Die Kategorisierung komplexer Phänomene ist oft schwierig und eine Einordnung hängt nicht zuletzt vom jeweiligen Forschungsstand ab. In diesem Blogeintrag beschäftigen wir uns nun mit verschiedenen Beispielen von Fakultativen Symbiosen im Korallenriff anhand von verschiedenen Beispielen. Dabei findet zunächst eine Begriffsklärung und Einordnung statt.

Kommensalismus:
Schiffshalter auf Blaupunktrochen
Hier ist der Nutzen nicht gegenseitig, sondern eine Art profitiert von der gemeinsamen Beziehung, die andere erleidet keinen Schaden, z.B. bei dem Schiffshalter (Echeneis naucrates). Er heftet sich mit seiner Rückenflosse, die morphologisch zu einer Saugscheibe auf Vakuumbasis umgeformt ist, an einen größeren Fisch. Hier entsteht eine Nahrungs- und Schutzgemeinschaft von der der Schiffshalter profitiert. Das Ausmaß des Nutzens, den die Partner aus der symbiotischen Assoziation ziehen, ist häufig – zumal unter Wasser – wegen der komplexen Wechselwirkung schwer zu erkennen. So wurde im Laufe der Forschung festgestellt, dass auch der Wirt von dieser Symbiose profitiert, da er von Parasiten befreit wird. Daher spricht man in diesem Fall eher von einer fakultativen Symbiose.


Abgesehen davon, dass die Kategorisierung komplexer Phänomene schwierig ist, hängt eine Einordnung nicht zuletzt vom jeweiligen Forschungsstand ab.


Sexy Shrimp, Thor amboinensis with Amed Scuba Bali
Thor amboinensis ist auch bekannt unter dem Namen Sexy shrimp. Es handelt sich hierbei um eine Garnele, die überall um den West - Indopazifik, aber auch teilweise im Atlantik gefunden werden kann. Seinen Namen Sexy Shrimp erhielt Thor amboinensis wohl wegen seines immerwährend aufgerichteten Abdomens, der über den Kopf hinaus reicht und in der Regel hin und her wackelt. Thor amboinensis lebt in Symbiose auf Korallen, Seeanemonen, aber auch auf anderen marinen Invertebraten zumeist im flachen Riffbereich. Thor amboinensis ist nur eine sehr kleine Garnele, die eine Länge von nur ca. 13mm erreicht. Die Garnele ist olivebraun mit symetrischen weißen Punkten und Strichen auf dem Körper.
Seinen Namen erhielt Thor amboinensis von seiner ersten Fundstelle einer Molukkeninsel namens Ambon in Indonesien.

Ökologie:
Thor amboinensis lebt in einer kommensalistischen Beziehung zu anderen Invertebraten, Seeanemonen (Stichodactyla haddoni, Lebrunia danae, Cryptodendrum adhaesivum) oder auch Hartkorallen. Man trifft ihn dabei in der Regel in flachem Wasser an. Ein bis mehrere Garnelen leben zwishcne den Tentakeln ihres Wirtes und ernähren sich vom Schleim und dem Gewebe der Tentakeln oder von den Resten des von der Anemone gefressenen Planktons. Thor aboinensis scheint ein Generalist zu sein und verschiedenste Arten von Anemonen und Invertebraten als Wirt für seine Symbiose zu akzeptieren und auch zu wechseln.


Fakultative Symbiose

Unter einer Symbiose versteht die Wissenschaft das Zusammenleben unterschiedlicher Arten zum gegenseitigen Nutzen. Da das Korallenriff die artenreichste Lebensgemeinschaft der Biosphäre bildet, fordert der gleichzeitige Mangel an Nährstoffen und Raum komplexe aufeinander abgestimmte Bevölkerungsmuster innerhalb des an Ressourcen armen Korallenriffraumes.
Die hohe Artendichte hat daher stufenweise zu einer durch Konkurrenz um die knappen Ressourcen voneinander abgegrenzte zwischenartliche Beziehung zwischen den Riffbewohnern geführt. Die Tiere die am Besten an ihren Lebensraum angepasst sind überleben und gelangen zur Fortpflanzung.
Die Tiere haben dabei Mechanismen der Anpassung, der Kommunikation und gegenseitigen Anpassung entwickelt. Eine der häufigsten Form des Zusammenlebens stellt die Symbiose (sym[gr.] zusammen und bios [gr.] leben) dar. Eine Symbiose ist ein gemeinsames Leben verschiedener Arten zum gegenseitigen Nutzen. Aber auch bei einer gut eingespielten Symbiose handelt es sich um ein stetiges Konkurrenzverhältnis zwischen den beteiligten Arten.
Das Ausmaß des Nutzens, den die Partner aus der symbiotischen Assoziation ziehen, ist häufig – zumal unter Wasser – wegen der komplexen Wechselwirkung schwer zu erkennen. Die Kategorisierung komplexer Phänomene ist oft schwierig und eine Einordnung hängt nicht zuletzt vom jeweiligen Forschungsstand ab. In diesem Blogeintrag beschäftigen wir uns nun mit verschiedenen Beispielen von Fakultativen Symbiosen im Korallenriff anhand von verschiedenen Beispielen. Dabei findet zunächst eine Begriffsklärung und Einordnung statt.

Fakultative Symbiose

Clownfisch mit Anemone
Bei der fakultativen Symbiose ziehen beide Partner Nutzen aus der Beziehung. Sie sind jedoch nicht überlebenswichtig aufeinander angewiesen und können auch getrennt voneinander überleben. Jedoch erleichtert das Zusammenleben beiden  Symbiose Partnern das Überleben und sie ziehen gegenseitigen Nutzen aus der Beziehung wie z.B. der Putzerfisch (Labroides dimiatus)
In einer speziellen Putzerstation reinigt der Putzerfisch andere Arten von Fischen von Parasiten. Auch wenn der Ort stabil bleibt, wechseln doch die Fische, die kommen, um sich putzen zu lassen. Eingeleitet wird der Vorgang durch spezielle Schlüsselreize der beiden Tiere, wobei der Putzerfisch zur Einleitung einen ganz bestimmten Tanz aufführt, der dem anderen Fisch signalisiert, dass er zum Reinigen bereit ist.
Dieses Verhalten des Putzerfisch macht sich auch der Parasit Aspidontus taeniatus zu nutze. Dieser falsche Putzerfisch sieht dem echten zum verwechseln ähnlich und imitiert sein Vorbild perfekt. Auf diese Weise kann er sich seinem Wirten nähern, ohne dass dieser Verdacht schöpft. Der Parasit tanzt, bis der Wirt sich entspannt aufstellt und bereit zum Reinigen ist, dann nähert sich der Parasit, um ein Stück Fleisch aus ihm heraus zu beißen ( Batesische Mimikry).

Mittwoch, 7. Januar 2015

Amed - Tauchen in Bali


Hausriff von Amed Scuba Jemeluk
Tauchgebiete rund um Amed
Strand in Jemeluk
halloscuba@yahoo.com
Liebe Grüße aus Bali von Christine
An einer hufeisenförmigen Bucht gelegen, liegt Amed ein verschlafenes kleines Fischerdorf an der Nordostküste Balis. Der etwa 3142 m hohe Vulkan Gunung Agung prägt die hügelige atemberaubend schöne Landschaft im Hinterland. Eigentlich ist das kleine Fischerdorf Amed nur namengebend für eine Region, die sich über 15 km, entlang einer gewundenen Küstenstraße erstreckt und hier findet der Reisende eine Anzahl unterschiedlichster Fischerdörfer, Buchten und Tauchgebiete vor. Diese Region beherbergt eine der besten und schönsten Tauch- und Schnorchelgebiete Balis. Wer einen Strand- und Tauchurlaub mit kulturellem und lokalem balinesischen Flair in familiärer Atmosphäre wünscht – entfernt vom Massentourismus des Südens – wird sicherlich in der Region von Amed fündig werden. Und bei Amed Scuba von der deutschen Biologin und Basenleiterin beim Tauchen in kleinen Gruppen herzlich Willkommen geheißen. Nehmen Sie sich die Zeit und verweilen sie hier ungestört unter Kokospalmen, an einsamen,
Korallengarten
teils von Lavasteinen umsäumten Stränden, mit Wasser so klar, dass Korallen und Fische mit blossem Auge im türkisblauen großen Meeresaquarium zu erblicken sind. Amed ist sicherlich einer der schönsten Orte zum Entspannen auf Bali, aber er bietet auch die Abwechslungsreichsten Tauchgebiete Balis. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene kommen hier in Amed auf ihre Kosten. Tauchen kann man in strömungsgeschützten Buchten oder man lässt sich an Ströumngstauchplätzen vom Meer treiben.
Schildgröten sind keine Seltenheit in Amed, Amed Scuba
Der Fischreichtum ist sagenhaft und die Artenvielfalt gewaltig. Der Taucher findet hier eine Vielfalt an unterschielichsten Tauchgebieten vor und taucht ab in sagenhaft artenreiche, teilweise unberührte Korallengärten und an formenreichen Steilwänden. Er begegnet ungewöhnlichen Kreaturen beim Tauchen an den berühmten Mucktauchplätzen. Strömungstauchgänge bergen Großfische wie Barrakudaschwärme, Thunfischschwärme und ihre Jäger die Weiß- oder Schwarzspitzenriffhaie. Adlerrochen und Mantas filtrieren Plankton, riesige Mondfische treffen wir in den Monaten von Juni bis September in Batu Ksenie an und auch Wracktauchgänge an der berühmten US.

Jemeluk Bay Sonnenuntergang
Liberty in frühen Morgenstunden können nach ca. 15 Minuten erreicht werden. Wir betrauchen den artenreichen Korallengarten am Japanischen Schiffswrack oder einen der über 20 verschiedenen Tauchplätze hier bei uns im Gebiet von Amed. Fragt man mich nach meinem Lieblingstauchplatz in Amed und Bunutan, so fällt mir eine Antwort nicht schwer: "Das hängt davon ab, was man sehen und erleben möchte." Die Tauchgebiete in Bali rund um Amed und Bunutan sind nicht nur sehr gut sondern auch ausgesprochen abwechslungsreich. Je nach Erfahrung des Tauchers, Anforderung des Tauchgebietes trifft man auch auf unterschiedliche
Christine Sbick
Verhältnisse und eine unterschiedliche Flora und Fauna, deren Artenvielfalt unübertroffen ist.
Amed Scuba und ihre Basenleiterin Christine Sbick freuen sich darauf, Ihnen die Tauchgebiete in Bali persönlich näher zu bringen.

http://www.amedscubabali.comBesakih Tempel, Amed Scuba Ausflug
Tauchen in Amed, Tulamben und Kubu
Eine Woche Unterkunft und 10 Tauchgänge für 599,- Euro pro Person
8 Tage und 7 Nächte im Tauch- und Unterkunft Packet. Alle Preise sind pro Person bei Doppelbelegung der Zimmer.
Beinhaltet:

Bungalow mit Klimaanlage und Frühstück in familiärer Atmosphäre, 10 geführte Tauchgänge in kleinen Gruppen mit maximal nur 4 Tauchern in Amed, Tulamben und Kubu, eine Tagestour in Bali, Flughafentransport, ein Willkommensdrink und eine Entspannungsmassage.
Amed Scuba, Appartment
Jemeluk Korallengarten und Steilwand

Steilwand in Jemeluk, Amed Scuba
Lage: Direkt an den schönen Strand von Amed / Jemeluk reichen formenreiche Korallengärten. Bis unmittelbar unter die Wasseroberfläche wachsen wundervolle und für die Insel einmalige Hartkorallenformationen. Diese werden ergänzt durch eine farbenfrohe Vielfalt an Weichkorallen und die unterschiedlichsten Arten bunter Rifffische. Nur wenige Meter vom Strand entfernt, beginnt dieser beeindruckende Krallengarten in 1-5 m Tiefe. Hier tummeln sich Lippfische, Doktorfische und unter Wasser hört man Papageienfische an den Korallen nagen. Das flache Saumriff ist hervorragend zum Schnorcheln für Anfänger und Kinder geeignet, da innerhalb der Bucht von Jemeluk keine Strömung aufkommt! Tauchen ist hier vom Strand aus direkt möglich. In der Bucht befinden sich zwei Korallengärten zum Schnorcheln, die durch eine Sandfläche voneinander getrennt sind. Der rechte Korallengaren liegt direkt vor den Unterkünften Sunrise Cafe und Divers Cafe. Der rechte Korallengarten, der sich von den Formationen des ersteren stark unterscheidet liegt unweit entfernt vor dem Warung Ombak und der Unterkunft Blue Star. Entlang der Bucht trifft man auf viele und günstige kleine Restaurants und Unterkünfte.
Vom oben beschriebenen rechten flachen Saumriff gelangt man über Fleckenriffe zu einer Steilwand,
Korallengarten in Amed
die sich ein wenig außerhalb der geschützten Bucht befindet. Sie ist mit zahlreichen bunten Hart- und Weichkorallen und riesigen Schwämmen (Vasenschwämme) bewachsene und wird von vielen verschiedenen Arten großer und kleiner Rifffische belebt. Die Wand fällt auf bis zu 30 Meter ab. Zwischen den Rippen der riesigen Schwämme sieht man Springkrabben turnen. Neben den üblichen bunten Korallenfischen in großer Artenfülle und -zahl finden sich hier - besonders erwähnenswert - verschiede Kaiserfischarten ein. Sepien demonstrieren hier ihre Fähigkeit zum Farbwechsel und bunte Nacktschnecken wie Chromodoris- und Phyllidiaarten ziehen ihre Kreise. Mit etwas Glück kann man die Rosa Sternschnecke und Spanische Tänzerinnen bei Nachttauchgängen sehen. Dieser Tauchgang eignet sich für alle Erfahrungsgrade. Durch die leichte Strömung sind die meisten Polypen der artenreichen Hartkorallenformationen und der wunderschönen bis zu drei Meter großen Gorgonienfächer geöffnet.
Steilwand in Amed, Amed Scuba
Sicht: Dadurch, dass der Strand aus schwarzem Lavastein besteht, finden keine Sandaufwirbelungen im Wasser statt und die Sichtweite ist einmalig und liegt teilweise bei über 30 Meter.
Strömung: keine bis leichte an der Seilwand, die in die Bucht hineinführt.
Tiefe: Flacher Korallengarten von der Wasseroperfläche bis in 5 Meter Tiefe. An der Steilwand taucht man in größerer Tiefe – ca. 20 Meter – die auf 40 Meter Tiefe abfallende Wand in südlicher Richtung entlang, einer leichten Strömung entgegen. Man kehrt bei halber Flaschenfüllung um und schwimmt mit der Strömung in flacheren Tiefen zu seinem Ausgangspunkt ohne große Anstrengung zurück.
Fazit: Ein interessanter Tauchplätz, der auch gut für Einführungstauchgänge bis in 6 Meter Tiefe geeignet ist oder für den ersten Tauchgang, um wieder ins Tarieren zurück zu finden. Besonders morgens trifft man auf eine hohe Zahl von Fischen, die sich an der Steilwand in großen Gruppen finden. Es ist auch möglich nach Bunutan durch zu tauchen, da die Strömung auf halbem Weg dreht und dann in südlicher Richtung verläuft. Die Steilwand fällt an diesem Platz dann auch recht tief ab.
Amed Ghost Bay
Amed Scuba betaucht Mucktauchplätze, Harlequin shrimp
Lage: Amed ist ein Dorf, was neben dem Tourismus und dem Fischfang von der Meersalzgewinnung lebt. Bei der Anfahrt kann man die ausgehöhlten halben Baumstämme sehen, die mit Meerwasser befüllt werden. Nach dem Verdampfen des Wassers bleibt das Meersalz zurück, was von den Kindern und am Straßenrand an die Touristen verkauft wird. Teilweise verdienen sich die Kinder auf diese Weise ihr Schulgeld. Für andere Kinder ist das Salzgeschäft durch die Kinder jedoch eine der Haupteinnahmequellen der Familie geworden und die Kinder sind bereits am Vormittag am Strand anzutreffen, wenn sie eigentlich in der Schule sein müssten.
Der Tauchplatz Amed teilt sich in drei verschiedene Tauchplätze auf, den Korallengarten, die Riffpyramiden und die Steilwand.
Pyramiden in Amed
Pyramiden
Lage: In einer Tiefe von ca. 16 bis 25 Meter hat die Regierung Pyramiden aus Beton errichten lassen, die es den Korallen an dieser Stelle wieder ermöglichen soll zu wachsen. Viele Stellen sind von so vielen Gruppen von Fischen und solitär lebenden Wirbellosen bewohnt, dass andere Tauchplätze zurückstehen müssen. Vor allem konkurenzschwache Tiere findet man in den durch die Strömung mit Nährstoffen gut durchfluteten Pyramiden. Diese Pyramiden bilden ein Zuhause für diverse Korallenfische und in den Sandflächen, die sich um die Pyramiden herum befinden, sieht man Blaupunktrochen in sehr großer Zahl. Zunächst entdeckt der Taucher die Augen der Tiere, die auffliegen, sobald man darüber schwimmt. Außerdem schlafen häufig Weisspitzenriffhaie unter großen Tischkorallen. Hier kann man die Renaturierung eines Riffes beobachten, das durch Kalkabbau und Dynamitfischen zerstört worden war. Die Pyramiden schließen sich direkt an das sich darüber im flachen Waser befindliche Saumriff an. Direkt auf die Pyramiden folgen die drei Steilwände, die auf auf ca. 60 Meter abfällt.
Hypocampus bargabanti, Amed Scuba
Sicht: Zwischen 5 und 30 Metern. Sehr gut bis eingeschränkt, wenn Wellen im Außenbereich zu viele Sedimente aufwirbeln.
Strömung: leicht bis mittel, hängt vom Tidenstand ab- und verläuft zumeist in südlicher Richtung entlang der Küste.
Tiefe: In 16 bis 25 Meter befinden sich die Korallenblöcke, die in 5 Gruppen mit 4 oder mehr Pyramiden angeordnet sind.
Fazit: Ein interessanter Tauchplatz mit vielen Blaupunktrochen, bunten Rifffischen in Schulen, aber auch um Neues in den Pyramiden zu entdecken. Oftmals gut getarnt findet man hier Pygeenseepferdchen an Gorgonien oder auch ihre Feinde, die Langnasenbüschelbarsche, getarnte Geisterpfeiferfische oder auch Schaukelfische neben einer unglaublichen Zahl an bunten Rifffischen. Seien auch Sie gespannt darauf, was Sie hier entdecken!
Schildkröte im Amed Korallengarten Amed Scuba
Amed Korallengarten
Lage: Saumriff Der Korallengarten beginnt direkt an der Wasseroberfläche und zieht sich - leicht abfallend - bis hin zu einer Steilwand.
Sicht: sehr gut bis eingeschränkt, wenn Wellen im Außenbereich zu viele Sedimente aufwirbeln.
Strömung: leicht bis mittel, hängt vom Tidenstand ab- und verläuft zumeist in südlicher Richtung entlang der Küste.
Tiefe: Flach. Der interessante Bereich ist von ca. 6 bis 15 Metern
Fazit: Schildkröten trifft man an diesem Tauchplätz oft an. Der Korallengarten ist sicherlich nicht der Schönste, aber durch die oft vorhandene Strömung sehr belebt und unglaublich interessant bei Nachttauchgängen, um herauszufinden, was alles zwischen den Korallen lebt..
Amed Steilwände
Amed Steilwand
Amed Steilwand
Lage: Mit einem landestypischen balinesischen Boot fährt man direkt zu den drei kürzeren Wänden, die mit einem atemberaubend schönen Korallenbewuchs bestückt sind und dank der dort vorherschenden leichten Strömung auch voll von Riffleben sind. Riesige Karettschildkröten sind keine Seltenheit hier, auch auf Riffhaie kann der Taucher hier treffen.
Die vielen bunten Schwämme mit dennen die Wände bewachsen sind, dienen den Schildkröten als Futter, die Überhänge als sichere Schlafplätze. Wunderschöne Hart- und Weichkorallen wachsen hier in großer Artenfülle. In Gorgonien leben Pygeenseepferdchenfamilien. Das Boot folgt den Tauchern, die mit einer sanften Strömung den Drop off langsam entlang tauchen. Dieser Tauchgang ist auch für Anfänger geeignet, wenn sie am oberen Rand der Wand verbleiben.
Sicht: in der Regel 30 Meter und mehr.
http://amedscuba.blogspot.com/2015/01/accommodation-in-amed-scuba.html
Strömung: leicht bis mittel, hängt vom Tidenstand ab- und verläuft zumeist in südlicher Richtung entlang der Küste
Tiefe: Der Drop off beginnt in ca. 16 Metern und fällt ab auf 60 Meter. Austauchen und Sicherheitsstop ist im darüber befindlichen Korallengarten interessant und sicher möglich.
Fazit: Ist man gut im Lufthaushalt und ausreichend Strömung vorhanden so ist es möglich alle drei Tauchplätze hintereinander zu betauchen. Man startet in Amed um in Jemeluk wieder an Land zu gehen. Ein fantastischer, sehr abwechslungsreicher Tauchplatz, mit intakten Korallen und farbenfrohne Schwämmen, an dem man gar nicht weiss, wo man zuerst hinschauen soll.
Amed Sunrise
Lage: In der Bucht von Jemeluk startet man seinen Tauc
Geisterpfeiferfisch in Jemeluk
hgang im flachen Wasser oder man fährt mit dem Boot raus bis an die Steilwand in Amed und taucht im Anschluss zurück in die Bucht von Jemeluk. 

Taucht man von Jemeluk aus, so taucht man durch einen recht formenreichen Korallengarten im flachen Wasser langsam in sandige Tiefen aus, wo wir eine andere Form des Riffaufbauprogrammes sehen können. Hier in der Bucht wurden Reifen versenkt, die vielen Putzergarnelen eine Heimat bieten. Schaukelfische und Geisterpfeifer sind hier keine Seltenheit. Feuerfische schweben mit ausgebreitetem Flossenstrahl majestätitsch über den Pyramiden aud Reifen. Taucht man nordwestlich weiter, so gelangt man in einen Korallengarten mit verschienenen Korallenblock Formationen.
Sicht: In der Regel gut zwischen 15 und 30 Metern
Strömung: mittel bis stark in nordwestliche Richtung.
Tiefe: Im flachen mit schönem geschlossenen Korallengarten
Am sandigen Abhang in ca. 16 Metern mit Reifenpyramiden
In ca. 20 bis 25 Metern mit schönen Korallenblockformationen.
Fazit: Der Tauchplatz ist sehr schön als Schnorchelplatz im flachen Wasser. Die Korallenblöcke im tieferen Bereich sind ebenfalls vereinzelt ganz interessant, aber es handelt sich hierbei um keinen Spitzentauchplatz.
Melasti


kleiner Anglerfisch in Melansti, Amed Scuba
Lage: Muck-Tauchplatz. Ein kleies Paradies für Macro Photographer aud der Suche nach kleinen, ungewöhnlichen und gut getarnten Lebewesen. Ein kleiner Kanal leitet hier Süßwasser in die aus grauem Vuklansand bestehenden Bucht. Der Tauchplatz ist ein grau-sandiger Abhang, der leicht abfällt und wo man auf Seegras stößt. die Bedingungen sind ähnlich wie in Seraya, Puri Jati oder Lembeh. Zuerst schwimmt man im flachen Wasser, das dann in einen sandig abfallenden Hang mündet. jede Menge verschiedener Anglerfische, Nacktschnecken, verschiedene Arten von Geisterpfeiferfischen, Kuda Seepferdchen, Oktopusse, Skorpionsfische, Feuerfische und Garnelen
Tiger Shrimp, Melasti with Amed Scuba
antreffen kann.
Sicht: Die Sicht ist hier oft nicht ganz so gut, da Sedimente mit dem Kanalwasser eingeleitet werden. In der Regel liegt die Sichtweite bei ca.15 Metern
Strömung: Gibt es keine
Tiefe: bis ca. 20 Meter
Feuerfisch - der Name lässt sich gut verstehen
Fazit: Ist man auf der Suche nach dem Ungewöhnlichen, so sollte man an diesem Critter Tauchplatz abtauchen und sich auf die Suche nach gut getarnten Lebewesen begeben.
Cafe Garam
Lage: Direkt vor dem Hotel Ujah liegt ein kleies Riffaufbauprogramm mit steinernen Vasen
Federsterne bieten eine perfekte Tarnung für angepasste Krebse
und diversen Verstecken für Lebewesen. Auch die Reste, des hölzernen Bootes des Hotels, das direkt vor dem Hotel gesunken ist, kann gesichtet werden, obwohl es schon stark zerfallen ist. Durch die hohen Wellen, die hier am Fischerdorf Amed selber im Januar an die nicht mehr durch Korallen geschützte Küste prallen, versandet das schöne Projekt langsam. Aber es ist auch ein wunderbarer Platz, um Critter zu suchen und zu finden. Nacktschnecken und Geisterpfeiferfische sind hier keine Seltenheit, aus den Vasen schauen einen oft Muränen an und Oktopusse schwimmen zwischen den Strukturen.
Sicht: Die Sicht hängt stark von der Meeresbewegung ab. In der Regel ist die Sicht morgens besser und nimmt durch die Wellenbewegungen im Laufe des Tages langsam ab.
Strömung: keine bis leichte
Tiefe: Den sandigen Abhang kann man langsam hinunter gleiten auf ca. 25 Meter
Fazit: Ein schönes Projekt des Cafe Garam und des Hotels Ujah.
Bunutan
Ein Wald an Röhrenaalen leben im Sand

Am Tauchplatz in Bunutan entdecke ich beim Abstieg in fünf Meter Tiefe einen riesiegen Röhrenaalgarten. Die Tiere leben im Sand und bevorzugen strömungsreiche Regionen, da sie das Plankton aus dem vorbeifließenden Wasser filtrieren. An der Stellung der Aale im Wasser kann der Taucher ablesen, aus welcher Richtung die Strömung kommt. Die Fische leben zumeist in großen Kolonien auf sandigem Boden, erklärt uns Rudox. Mit Ihrem spitzen Grabschwanz graben sie sich ihre Wohnröhren in den Sand. Eine Drüse am Schwanzende sondert ein Sekret ab, mit dem sie die Röhrenwände stabilisieren und den sie Zeit ihres Lebens nicht wieder verlassen. Bei Annäherung eines potentiellen Feindes tauchen die Rährenaale unter und verschwinden kurzfristig in ihrer sicheren Röhre im Sand.
Im Anschluss driften wir entlang der Küste an einem Korallenhang voller geschäftigem Riffleben entlang. Die Strömung lässt mich an interessanten Korallenformationen vorübertreiben. Große Vasenschwämme, rote und weiße Gorgonienfächer, blaue Rotzahndrückerfischgruppen, riesige Netzmuränen, Kofferfische, wunderschöne Igelfische mit riesigen Augen und große Barrakudagruppen stehen in der Strömung, in der ich nicht anhalten kann und letztere jagen zusammen mit Weißspitzenriffhaien in einer Angebotsfülle an bunten Rifffischen.
Netzmuränen sitzen in riesigen Tonneschwämmen
Lage: Entlang eines langsam von fünf Meter Tiefe bis in ca. 40 Meter Tiefe abfallenden Hanges taucht man, der zum Teil starken Strömung folgend, an verschiedenen Korallenformationen abwärts.In fünf Meter Tiefe sieht man einen Aalgarten. In etwa 28 Meter Tiefe findet man dann eine Wand vor, die verschiedene Hart- und Weichkorallen aufweist. Wenn wir uns mit der Strömung treiben lassen, sehen wir große Schwämme, verschiedenste Rifffische, Barrakudas, Kofferfische, Lionfische und mit etwas Glück Weißspitzen- und Schwarzspitzenriffhaie. Das Boot folgt den Tauchern bei ihrem Tauchgang. Dieser Drifttauchgang ist nur für erfahrene Taucher zu empfehlen.
Sicht: Die Sicht ist in der Regel hier gut. Besonders zu empfehlen sind die Tauchgänge am morgen, da die Sicht meist besser als am Mittag ist und auch die Strömung eine angenehme Geschwindigkeit hat, um die Korallen zu bewundern und entspannt an ihnen vorbei zu gleiten.
Feurerfische stehen in der Strömung
Strömung: Oh ja! Aber die Strömung verläuft sicher entlang der Küste. Locker kann man einen Kilometer driften. Am Ende des Tauchganges setzt man die Boje, wird man von einem hier örtlichen Fischerboot – Jukung - aufgenommen und wieder zum Startpunkt zurück gefahren.
Tiefe: Der Tauchgang ist für Taucher ab Advancekurs möglich und eventuell auch für den Kurs sehr gut geeignet, da man in einer kontrollierten Strömung taucht. Jedoch ist der Tauchplatz mit den schönen Korallen eher tiefer. In 29 Meter findet man auch eine Gorgonie mit Pygeenseepferdchen. Am Ende des Tauchganges kommt man dann langsam ins flache Wasser mit wundervollen Korallenblöcken in denen dann auch kleinere bunte Rifffische in großen Schwärmen vorzufinden sind.
Fazit: Ein faszinierender Strömungtauchplatz, mit schönen Korallen, aber vor allem durch die Schwärme der jagenden Fische unvergesslich. Es macht unglaublich Spaß, sich von der Strömung treiben zu lassen. Große Gruppen großer Barracudas, Riffhaie, riesige Muränen. Ein guter Tauchgang, um seine Tarrierung zu perfektionieren.
Lipah
Lage: In der Bucht von Lippah befindet sich auf der rechten Seite ein kleiner Korallengarten, auf
Amed Scuba, Kuda Seepferdchen
dem Weg zu ihm findet man viele kleine Critter bereits im Sand. Möchte man Kuda Seepferdchen, Decoration Crab, kleine Anglerfische oder Nacktschnecken sehen, so sollte man hier einen Tauchgang wagen und danach in den kleinen nicht sonderlich spektakulären Korallengarten eintauchen. Sehr schön ist das Gebiet zum Schnorcheln geeignet.
Sicht: 5 bis 30 Meter
Strömung: keine bis sehr entlang der Küste.
Tiefe: 5 bis 15 Meter
Fazit: Kein spektakulärer Tauchplatz, aber gut als Mucktauchplatz
Blue Moon
Lage: Ein wundervoller Drifttauchplatz, der sich direkt an der Küste vor dem Hotel Blue Moon befindet. Schöne Korallenformationen in dem der Taucher bedingt durch die Strömung viele Schulen an größeren Fischen erblickt und auch Riffhaie nicht seltene Gäste an diesem von Land aus unzugänglichen Tauchplatz zeigen. Die Küste fällt hier steinig, steil ab.
Amed Scuba Bali
Sicht: In der Regel ist die Sicht hier sehr gut, da keine Sedimente durch Flüsse eingebracht werden. Der Taucher kann mit einer Sichtweite von ca. 25 Metern rechnen.
Strömung: Die Strömung kann recht heftig werden, verläuft jedoch parallel zur Küste. Es ist nicht möglich zum Strand zu tauchen. Nach dem Tauchgang setzt man daher die Boje und ein ortsübliches Jukung Fischerboot holt einen ab und bringt die Taucher zurück zum Ausgangspunkt.
Tiefe: In der Regel taucht man entspannt in einer Tiefe von 25 Metern in einem Fleckenriff, in dem es unzählige Großfischschulen wie Barracudas und Thunfischschwärme gibt. Oftmals erblickt man hier auch Napoleonfische und auch Riffhaie ziehen hier ihre Kreise.
Fazit: Ein wunderschöner Drifttauchplatz, an dem man seine Tarrierung üben und dabei wunderschöne Besonderheiten an einem vorbeiziehen lassen kann. Beim Tauchen in Amed auf kann man in strömungsgeschützten Buchten tauchen oder sich wie hier von der Strömung in einem atemberaubenden Strömungtauchgang im Meer tragen lassen und dabei viel Spaß haben.
Korallengarten beim Japanischen Schiffswrack
Japanisches Schiffswrack
Japanisches Schiffswrack
Lage: Bucht von Banjuning - Bunutan. Im Südosten von Amed ca. 20 Minuten die Küstenstraße hinunter, liegt ein kleines Schiffswrack. Leider ist nichts Genaues über seine Herkunft bekannt. Es liegt zwischen drei und fünfzehn Meter im Riff und ist wundervoll mit verschiedenen bunten Weichkorallen bewachsen. Auch hier finden sich verschiedene Tiere und etliche Klein- und Großfische ein, die im Schiff ein sicheres Zuhause gefunden haben, wie z.B. Nacktschnecken, Lobster, Barrakudas, Thunfisch, Muränen und vieles mehr. Die Arten- und Farbenpracht des Bewuchses ist an diesem Tauchplatz bestechend schön. Neben den knotigen Weichkorallen haben sich viele kleine bunte Keniabäumchen an dem Schiff festgesetzt. Das dahinter liegende Riff fällt im 45° Winkel in große Tiefen ab. Je nach Strömung folgt den Tauchern auch hier ein Fischerboot, so dass man auf dem Rückweg nicht gegen die leichte Strömung anschwimmen muss. Dieser Tauchgang ist auch sehr gut für Anfänger geeignet.
Das japanische Patrolienboot stellt sicherlich eines meiner Lieblingstauchplätze dar, das abhängig von den täglich wechselnden Bedingungen betaucht werden kann. Das Japanische Schiffsrack selber betaucht man in einer Tiefe von nur 2 bis 12 Meter. Es eignet sich hervorragend für den abschließenden Sicherheitsstop nach dem Tauchgang, da es hier eine Fülle an Artenreichtum in Bali zu entdecken gibt.
Japanisches Schiffswrack
Beim Tauchen im Japanischen Schiffswrack in Bali- Amed findet der Taucher eine große Artenvielfalt vor. Das Schiffswrack selber befindet sich nur wenige Meter vom Strand entfernt in einer strömungsgeschützten Bucht. Bereits in drei Meter Tiefe kann man hier eine große Zahl an Fischen bewundern, die hier im Japanischen Schiffswrack ihr Zuhause gefunden haben. Hier trifft man Schaukelfische, Krokodilfische, eine Schule von Glasfischen und unzählige verschiedene Nacktschnecken an. Beim Tauchen in Bali eignet sich das Wrack somit hervorragend für einen langen und entspannten Sicherheitsstop bei dem es unzähliges zu entdecken gibt!
Taucht man im Anschluss in den sich anschließenden Korallengarten so findet man in ca. 13 Meter Tiefe einen Gorgonienfan in dem sich mehrere Pygmeen Seepferdchen aufhalten. Sind die Polypen der Koralle geöffnet, so ist es nícht leicht, die darin gut getarnten kleinen Seepferdchen zu finden.
Der sich an das Japanische Schiffswrack anschließende Korallengarten ist gut in 12 bis 30 Meter Tiefe zu betauchen.
Bei guten Verhältnissen taucht man in 20 Meter Tiefe Richtung Norden und sollte je nach Strömungsverhältnissen rechtzeitig umdrehen, wenn die Strömung zu schieben beginnt, da die Strömung ab einem bestimmten Punkt recht heftig werden kann und dann aufs offene Meer hinaus dreht. Bei ruhigen Strömungsbedingungen taucht man bei einer leichten Gegenströmung oder
Nacktschneckenparadies Japanisches Schiffswrack
driftet sogar mit einer angenehmen Umkehrströmung zum Japanischen Schiffswrack zurück. Auch zum Schnorcheln ist das Japanische Schiffswrack in Bali hervorragend geeignet. Im geschützten Buchtbereich, den man direkt vom Strand aus erreicht, taucht man in einen atemberaubend schönenen und artenreichen Korallengarten hinein. Nur wenige Meter vom Strand entfernt, findet man dann das ca. 20 Meter lange japanische Patrorolienboot im flachen Korallengarten auf 3 bis 12 Meter Tiefe. Das Boot ist wunderbar mit Hart- und Weichkorallen und unzähligen bunten Schwämmen bewachsen. Man findet hier eine große Zahl an bunten Tropenfischen vor, Nacktschnecken und Fadenschnecken, Porzelanschnecken.
Sicht: Zwischen 10 und 35 Meter. Abhängig von Sedimenteinträgen kann die Sicht sehr gut bis wirklich mangelhaft im Wrack werden. In der Regel ist die Sicht aber im Laufe des Vormittags am Besten und je weiter man in den Korallengarten vordringt desto besser kann gesehen werden. In der Bucht ist die Sicht manchmal nicht perfekt, taucht man jedoch in den atemberaubend schönen und ungemein artenreichen Korallengarten hinein, so wird die Sicht in der Regel gut bis sehr gut.
Strömung:
Glasfische am Japanischen Schiffswrack
leichte bis sehr starke, zum Teil auch drehende Strömung, die abhängig vom Mond- und Tidenstand ist. Die Strömungsrichtung kann im abfallenden Hang des Korallengartens wechseln und kann ab einem Punkt stark schiebend sein. Am Anfang verläuft die Strömung entlang der Küste, kann dann aber ablandig werden. Man sollte auf jedenfall rechtzeitig umkehren!!! Morgens ist die Sicht jedoch meist am Besten und die Strömung am sanftesten.
Tiefe: Das kleine Patrolienboot befindet sich in 3 bis 12 Meter, im angrenzenden Korallengarten kann man bis auf 40 Meter abtauchen.
Fazit:
Dieser Tauchplatz bietet eine große Fülle an Unterwasserleben, das der Taucher sich wie in einem riesigen Meerwasseraquarium vorkommt. Eine große Arten- und Formenfülle ist hier vorzufinden. Das Auge weiss meist gar nicht, wo es hinschauen soll.
Glassfischschulen (Parapriacanthus ransonneti), diverse Nacktschnecken, Pygeenseepferdchen, Oktopusse, Sepien, Geistermuränen und unzählige bunte Rifffische, die wie in einer Wolke vor einem in den bunten Geweihkorallen ab- und wieder auftauchen.



Gili Selang und Batu Ksenie
 (Wenn Du auf Gili Selang klickst, siehst du ein wunderschönes Video des Tauchplatzes)
Bunte Riffbarsche in einem riesigen Geweihkorallenfeld

Lage: Eines der schönsten Tauchgebiete Balis! Hier ein kleines Video des Tauchplatzes Gili Selang auf youtube Was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass es für Anfänger nicht geeignet ist. Hier treten teilweise drehende Auf- und Abwärtsströmungen auf. Den Tauchplatz erreicht man nach einer Bootsfahrt mit einem landestypischen balinesischen Auslegerboot. Die kleine, unbewohnte Insel ist durch einen nur fünf Meter tiefen Kanal von Bali getrennt. Auf der Nordseite der Insel befindet sich eine flache unglaublich artenreiche Lagune, in der die Tauchgänge beginnen. Die nahezu unberührten Hartkorallenformationen sind mit Weichkorallen und Keniabäumchen bewachsen. Die Farbenfülle scheint einen fast zu blenden und beeindruckt zusätzlich in ihrem Formen- und Artenreichtum. Die Lagune ist mit ihren maximal 18 Metern sehr flach. In der Lagune selbst ist noch fast keine Strömung zu spüren, nur teilweise eine etwas heftigere Dünung. Verlässt man diese Lagune jedoch, um entlang einer spektakulären, in unerreichbare Tiefen abfallende Steilwand um die Insel herum zu tauchen - soweit dies die Bedingungen zulassen - so ist man als Taucher der Strömung ausgesetzt, die ein erfahrenes Verhalten verlangt. Mit etwas Glück kann man hier neben den üblichen Riffhaien auch Hammerhaie beobachten.
Gili Selang - atemberaubend schöne Unterwasserlandschaften

Gili Selang erreicht man über das Fischerdorf Batu Ksenie - südlich von Amed. Ca. 25 Minuten fährt man die wundervoll aussichtsreiche Küstenstraße Richtung Ujung hinunter und kann dort im Dorf ein lokales Fischerboot mieten. Eine Boje sollte man auf gar keinen Fall vergessen!
Gili Selang ist eine sehr kleine der Küste Balis vorgelagerte Insel. Da hier permanten eine leichte bis sehr starke Strömung vorherrscht, sind die Tauchplätze um diese Insel einmal erhalten, aber nur für erfahrene Taucher geeignet. Die Strömung kommt hier aus zwei unterschiedlichen Richtungen und diese Ströme treffen hier teilweise recht heftig aufeinander, so dass auch an einigen Stellen kleine Waschmaschienen entstehen und man sich wundert, warum denn die Luftblasen abwärts strömen anstatt zur Oberfläche aufzusteigen. Mit einem in diesem Gebiet erfahrenen Tauchbegleiter sind diese Tauchgebiete aber sicher!
Korallengarten in Gili Selang, Amed Scuba
Bei dem Tauchplatz Gili Selang handelt es sich eigentlich um verschiedene Tauchplätze. Gili Selang selber und ein paar weitere unbekanntere Tauchplätze um die Insel herum sind sicherlich einige der wundervollsten "Hai Lights" dieser Gegend zum Tauchen in Bali und Amed. Da diese Tauchgebiete noch nicht sehr bekannt sind, sind die Korallen wundervoll erhalten! Man taucht hier in einem wahren Unterwasserparadies. Und vielleicht ist dieses Gebiet doch, wenn ich ehrlich bin mein Lieblingstauchgebiet auf Bali.


Sicht: Die Sicht ist der Hauptsaison in der Regel immer sehr gut! Bei Sichtweiten von 25 Metern und mehr lässt sich das Gebiet gut überblicken. In der Regenzeit kann es zu Sedimenteinschwemmungen kommen, aber auch dann liegt die Sichtweite in der Regel über 15 Meter.
Korallengarten in Gili Selang, Amed Scuba
Tiefe:
Bei diesem Tauchplatz sind mehrere verschiedene Tauchgänge mit unterschiedlichen Anforderungen möglich.


  1. Taucht man in Gili Selang im Korallengarten, so ist dieser nur sehr flach und der Taucher erreicht eine Tiefe von ungefähr 10 Metern. Am Rande des Korallengartens fällt ein sandiger Hang ab, bei dem es möglich ist Tiefe zu erhalten. Jedoch ist gerade hier auf Strömung zu achten.
  2. Es ist möglich bei guten Strömungsbedingungen mit erfahrenen Tauchern um die Insel herum zu tauchen. Der Hang fällt auf große Tiefen ab. In der Regel betaucht man ihn um die 20 bis 25 Meter Tiefe. Da man hier leicht auf eine Abwärtsströmung treffen kann, ist auf jedenfall Vorsicht geboten und ein erfahrener Guide sollte den Tauchgang in jedem Fall begleiten. Wichtig ist es, sehr gut im Luftverbrauch zu sein!
Strömung:
Mondfisch in Batu Ksenie, Amed Scuba

Die Strömung kann ganz leicht, bis herausragend sein. In der Regel treffen hier zwei Strömungen aufeinander. Eine fließt mit dem Bali Strom Richtung Süden und eine weitere in der Regel kältere Strömung fließt von Süden nach Norden. Sind beide Strömungen vorhanden, so ist ein entspanntes Tauchen im Korallengarten gar kein Problem. Bleibt die nach Norden fließende Strömung jedoch aus, so sollte man erfahren im Strömungstauchen sein, oder auf jeden Fall im flachen Korallengarten verbleiben, der in der Regel strömungsfrei ist und manchmal eine recht heftige Strömung anzutreffen ist, sollte man hier nur Tauchen, wenn man das Gebiet wirklich kennt oder einen guten Tauchlehrer zur Seite hat, der sich hier auskennt. Die Korallengärten sind noch unangetastet und man taucht hier in Bali in einige der zauberhaftesten Unterwasserlandschaften hinab.
Fazit: Tauchplätze um Gili Selang - Ein Traum mit Hindernissen!
Seraya
Nördlich von Amed auf dem Weg nach Tulamben findet man Seraya.
Harlequinshrimp, Amed Scuba
Der Tauchgang beginnt vom Boot aus, aber man erreicht den Platz auch vom Land aus. Auf dem schwarzen Sandstrand in etwa fünf Meter Tiefe wachsen niedrige unspektakuläre Korallenformationen und weiße Hydrozoen neben Schwämmen. Zumeist handelt es sich jedoch um einen Sandhang. Besonders interessant sind jedoch die hier lebenden Kleinstlebewesen. Man sieht neben den verschiedenen sehr bunten Nacktschneckenarten, Dornen- und Kuda- Seepferdchen, Muränen, Geisterpfeifenfische und die unterschiedlichsten Rifffischarten. Ein Tauchgang, der Makrophotographen begeistern wird.
Batu Kelebit
Batu Kelebit hingegen ist nur mit einem der landestypischen Fischerboote (Jukung) zu erreichen. Der Tauchplatz liegt zwischen Amed und Tulamben direkt vor einer hohen und steilen Felswand, die keinen Fußweg zum Meer zulässt und keinen Strand besitzt. Von Amed oder Tulamben aus fährt man mit dem Jukung zum Tauchplatz und taucht direkt vom Boot aus. Hier finden sich an einem flach abfallenden Hang wirklich spektakuläre Hart- und Weichkorallenformationen in einem absolut intakten Riff. Auf den Sandflächen zwischen den Korallenformationen, die sich sanft abfallend bis in die Tiefe ziehen, sieht man häufig Blaupunktrochen. Der Tauchgang ist wirklich sehr empfehlenswert!


Für Buchungen oder Informationen erreicht man Amed Scuba Bali unter der E-Mail Adresse: halloscuba@yahoo.com
http://www.amed-scuba.de
Wir freuen uns darauf, Dich auf Bali bei uns begrüßen zu dürfen!